Europa/Frankreich

Wo Welten zwischen Ebbe und Flut liegen – Saint Malo

Diesen Sommer hat es uns in die wunderschöne Bretagne verschlagen,  wo wir, ausgehend von Saint Malo die französische Küste zum Ärmelkanal, die lokalen Sehenswürdigkeiten und natürlich auch die vielen kulinarischen Spezialitäten erkunden wollen.

Die Anreise haben wir, umwelt- und stressbewusst, mit dem TGV von Zürich aus gewählt, wofür wir mit einem kleinen Blick vom Gare de Montparnasse auf den Eiffelturm belohnt wurden. Die ersten Tage in Saint Malo haben uns außerdem von der Richtigkeit der Wahl des Reiseziels überzeugt: hier ist es einfach wunderschön. Wir werden die nächsten Tage auch immer wieder kürzere Einträge zu dieser Reise in die Bretagne posten und sind überzeugt: einige wunderbare Highlights sind auf jeden Fall dabei!

Was an Saint Malo besonders beeindruckt und für uns Bergbewohner etwas komplett Neues ist, ist der gewaltige Tidenhub. Die Bilder zeigen, wie stark der Unterschied zwischen Meeres-Tiefstand und Höchststand hier sind. Saint Malo ist nämlich der Ort mit dem höchsten Tidenhub (also Unterschied zwischen Meeresstand bei Ebbe und Flut) – 12 Meter Unterschied sind hier ganz normal:

Prinzipiell ist Saint Malo vor allem als alte Freibeuter-Stadt bekannt. Von hier aus segelten französische Freibeuter (Corsairs), also Piraten, ausgestattet mit Kaperbriefen in den Atlantik um die Schiffe der Feinde Frankreichs zu rauben. Das Meer ist auch heute noch zentral in Saint Malo und auch gesegelt wird immer noch. Rund um Saint Malo gibt es viele Segel-und Surfschulen, die die tollen Winde des Atlantiks nutzen.

 

Mit diesen Bildern wollen wir unseren ersten Eintrag aus Frankreich auch schon schließen – in den nächsten Tagen kommt dann noch um einiges mehr. Zum Schluß noch einige Impressionen vom Sonnenuntergang am ersten Tag in Saint Malo.

 

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10 Kommentare zu “Wo Welten zwischen Ebbe und Flut liegen – Saint Malo

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