Vorarlberg

Spur der Steine

Wer ein besonders idyllisches Fleckchen Vorarlberg sucht, aber weite Wege scheut, für den ist die Tschengla und die sich dort befindliche Rona-Alpe ein idealer Fleck. Nur wenige Kilometer von Bludenz entfernt kann man sich auf diesem sonnigen Plateau am Eingang des Brandnertals völlig aus dem Alltagstrubel zurückziehen. Dabei ist die Alpe Rona fast direkt mit dem Auto erreichbar, aber bereits wenige Meter vom Wanderparkplatz entfernt befindet man sich bereits auf wunderbaren alpinen Wiesen.

Diese tolle Erreichbarkeit hat natürlich ihren Preis – wirklich alleine ist man auf der Alpe Rona und der Tschengla nie. Denn dieser Ort eignet sich einfach perfekt für den kurzen Sonntagsspaziergang mit Kind und Kegel und zudem ist die Alpe ein Ausgangspunkt für die Wanderungen auf die Mondspitze oder den Schillerkopf.

Auf der Alpe Rona befinden sich auch die „Steinkreise“ – hier wurden angebliche keltische Steine ausgependelt, ausgegraben und wieder aufgestellt – allerdings scheiden sich darüber die Geister. Ich war ja selber einige Jahre als Tourismusmanager auch für Bürserberg und die Tschengla zuständig und habe mich hier immer eher diplomatisch geäußert: manche Menschen spüren die Kraft der Steine, andere wiederum nicht.

Sie sind aber auf jeden Fall ein Blickfang auf einer kleinen Tschengla-Runde und geben auch tolle Foto-Motive ab. Wer dann auch noch die positiven Wellen auf den richtigen Seiten empfang kann, erhält ein extra Zuckerl.

Nach dem Spaziergang stehen einem im Gebiet der Tschengla mehrere Gasthäuser zur Einkehr zur Verfügung, so dass niemand hungrig die Tschengla verlassen muss, auch wenn die Alpe im Oktober bereits lange wieder geschlossen ist.

Bereits aus dem Tal sichtbar ist übrigens das Schesa-Tobel: dieser gigantische Murbruch gehört zu den größten Europas. Hier wurde bereits vor über 100 Jahren ein Mammut-Stoßzahn entdeckt und diese Spur in die Frühzeit wird auch von der Wissenschaft nicht in Zweifel gezogen.

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Ein Kommentar zu “Spur der Steine

  1. Pingback: Die Mondspitze – hoch überm Nebelmeer | Wundrig

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